„Die kleinbäuerliche Landwirtschaft ist das Rückgrat der weltweiten Nahrungsmittelproduktion“

Die Redakteure des Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL haben sich in der Ausgabe des 20. September ausführlich mit der weltweiten Ernährungsproblematik und möglichen Lösungswegen auseinandergesetzt – und schlussfolgern: „Damit künftig neun Milliarden Menschen satt werden, sollten nicht Großfarmen, sondern Kleinbauern gefördert werden.“

DER SPIEGEL muss vor allem feststellen, wie dramatisch die weltweite Situation ist. Den Angaben zufolge leiden rund 925 Millionen Menschen an Hunger und Unterernährung. Eine weitere Milliarde Menschen kann als mangelernährt gelten. Wie das Nachrichtenmagazin berichtet, leidet diese eine Milliarde Menschen am sogenannten stillen Hunger: „Kinder, die unterernährt sind, wachsen langsamer, bleiben oft geistig zurück und sind anfällig für Krankheiten“, werden die Folgen beschrieben.

Der ganze Artikel mit dem Titel „Die immergrüne Revolution“ kann mittlerweile im Internet auf dem Onlineportal des Blattes gelesen werden.

Die Marie-Luise Marjan Stiftung unterstützt Plan dabei, den stillen Hunger vieler Kinder in Paraguay zu bekämpfen. Gemüsegärten in Schulen und zu Hause bei Familien garantieren eine nährstoff- und vitaminreiche Versorgung, die eventuellen, dauerhaften gesundheitlichen Schädigungen vorbeugt.

Mehr zum Projekt „Gesunde Ernährung in Paraguay“

Ulrich Wickert rät für Plan

Am morgigen Donnerstagabend um 20.15 Uhr tritt Pate und Plan-Kuratoriumsmitglied Ulrich Wickert in der Quizshow „Das Quiz der Deutschen“ in der ARD an. Einen möglichen Gewinn will er Plan für ein Projekt in Burkina Faso überlassen.

Auch Marie-Luise Marjan trat bereits zu Gunsten von Plan im ARD-Promiquiz mit Jörg Pilawa an und gewann über 18.000 Euro, von denen sie in dem Dorf ihres damaligen Patenkindes in der Nähe vom vietnamesischen Hanoi eine wichtige Brücke errichten ließ.

Ulrich Wickert engagierte sich nicht „nur“ ehrenamtlich im Kuratorium von Plan, der berühmte Nachrichtensprecher stand auch bereits unentgeltich für Plan vor der Kamera.

Nachtrag: Ulrich Wickert hat mit seinem Team die Ausgabe des „Quiz der Deutschen“ gewonnen. Mit einem Drittel des Preises von insgesamt 20.000 Euro unterstützt er nun wie versprochen ein Mädchenwohnheim in Burkina Faso.

„Because I am a Girl“: Zur Situation der Mädchen in der Welt

Seit 2007 veröffentlicht Plan International jedes Jahr die Dokumentation „Because I am a Girl“ – ein umfassender Bericht zur Situation von Mädchen und jungen Frauen auf der ganzen Welt. Am internationalen Mädchentag, den 22. September, hat Plan Deutschland im Berliner Museum für Kommunikation den diesjährigen Bericht mit dem Titel „Städtische und digitale Räume: Mädchen in einer sich wandelnden Welt“ vorgestellt.

Im urbanen Wohnraum in Entwicklungsländern besuchen demnach mehr Mädchen eine Schule, heiraten später und sind oftmals besser informiert, zum Beispiel über Aids/HIV, als in ländlichen Regionen – das belegen eindeutige Zahlen: So ist der Anteil der 10 bis 14 Jahre alten Mädchen, die zur Schule gehen, in städtischen Gebieten bis zu 18 Prozent höher, als in ländlichen; 37 Prozent der Frauen in Städten gaben an, Kondome zu benutzen – gegenüber 17 Prozent auf dem Land; etwa die Hälfte der Mädchen im ländlichen Afrika südlich der Sahara werden bis zum 18. Lebensjahr verheiratet – das sind doppelt so viele wie in den Städten dieses Gebiets.

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