Taifun Haiyan richtet schwere Zerstörung auf den Philippinen an

Vergangene Woche hat der Taifun Haiyan schwerste Verwüstung auf den Philippinen angerichtet. Aktuellen Schätzungen zu folge sind 11,3 Millionen Menschen direkt von den Auswirkungen des Taifuns betroffen. Die Nothilfe-Experten von Plan International koordinieren jetzt ihre Arbeit.

In 43 Provinzen der Philippinen hat Taifun Haiyan zum Teil schwerste Zerstörung angerichtet, dazu gehören auch alle Plan-Programmgebiete: Eastern Samar, Northern Samar, Western Samar, Southern Leyte, Masbate und Occidental Mindoro. Landesweit sind 11,3 Millionen Menschen betroffen, mindestens 582.303 Menschen haben ihr Zuhause verloren. Die Philippinische Regierung hat am 11. November den Notstand erklärt.
Wie viele Plan-Mitarbeiter aus aller Welt ist auch Plan Deutschlands Katastrophenschutz-Experte Fabian Böckler nun in Manila, der Hauptstadt der Philippinen, gelandet, um die Mitarbeiter vor Ort in ihren Hilfsaktionen zu unterstützen.

Hochbetrieb in den Gemeindebüros von Plan
Mitarbeiter von Plan sind nicht unter den Opfern und können in ihren Gemeinden gezielt Nothilfe leisten. Schon im Vorfeld hatte sich Plan Philippinen auf den Taifun vorbereitet und in den Gemeinde-Büros Hilfsgüter gelagert, um unverzüglich mit der Nothilfe beginnen zu können. Die Hilfsgüter reichen für etwa 20.000 bis 30.000 Menschen, doch wegen des Ausmaßes der Katastrophe sind die bereitgestellten Materialien schnell aufgebraucht. Deshalb transportieren Plan-Mitarbeiter mehr Hilfsgüter in die betroffenen Gemeinden, und zwar auf verschiedensten Wegen – mit dem Flugzeug, Boot, Auto, Motorrad oder sogar zu Fuß. Sie versuchen auch die Situation der Patenkinder zu klären, dies kann in anbetracht der zerstörten Infrastruktur allerdings einige Zeit in Anspruch nehmen.

Vor allem Kinder sind gefährdet
Besonders den Kindern gelten die ersten Maßnahmen vor Ort, denn sie sind besonders gefährdet in der jetzigen Situation. Carin van Hor, Länderdirektorin von Plan Philippinen, sagt dazu: „Die Situation ist noch unübersichtlich. Das macht sie unerträglich. Besonders für die Kinder. Viele von ihnen haben Eltern, Verwandte und Freunde verloren, das Zuhause, ihr vertrautes Umfeld. Sie wissen nicht, wohin. Manche Kinder haben Dinge gesehen, die ein Kind nur schwer verarbeiten kann. Diese Kinder brauchen jetzt uns.“ Daher ist ein wichtiges Element von Plans Nothilfe auch die psychosoziale Betreuung von Kindern.

Plan Deutschland und die Stiftung Hilfe mit Plan beteiligen sich an den Nothilfe-Maßnahmen auf den Philippinen. Sie können diese Hilfsmaßnahmen unterstützen: Spenden Sie jetzt!

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