Zu Besuch bei den Stipendiatinnen in Thailand

Nach ihrer zweiwöchigen Reise in den Norden von Thailand ist Marie-Luise Marjan mit vielen, wunderbaren Eindrücken nach Deutschland zurückgekehrt. Die Begeisterung über ihr neues Projekt, das sie zukünftig mit ihrer Stiftung unterstützt, ist groß.

Die Projektregion Chiang Rai ist sehr entlegen und bergig. Die dort lebende ethnische Minderheit ist stark benachteiligt – Bildungsmöglichkeiten, eine ausreichende Versorgung und der Schutz der Kinder sind kaum vorhanden. Die Gemeinden leben unter einfachen Bedingungen und in schlichten Häusern.

Im Rahmen des Stipendiumprogramms erhalten 15 Mädchen die Chance eine Berufsausbildung oder ein Studium zu absolvieren. Auf ihrer Reise hat sich Marie-Luise Marjan mit drei Mädchen ausführlicher unterhalten. Zwei von ihnen haben sich für eine landwirtschaftliche Ausbildung entschieden, die dritte ist angehende Englischlehrerin. Alle sind sie sehr glücklich, am Projekt teilnehmen zu dürfen und wissen um die Bedeutung und auch Verantwortung des Stipendiums. Sie sind ehrgeizige, intelligente junge Frauen, die lernen wollen, um Entwicklungen in ihren Gemeinden anzustoßen und ihre Familien zu unterstützen. Bildung ist für sie von großer Bedeutung.

Marie-Luise Marjan mit den Stipendiatinnen Saowanee (links) und Nar-yui.

Das Kennenlernen der Stipendiatinnen hat Marie-Luise Marjan nachhaltig beeindruckt.

„Die Motivation und der Lerneifer der jungen Frauen ist bewundernswert. Bildung hat für sie einen so hohen Stellenwert, denn durch Bildung erhalten sie die Chance auf eine eigene, unabhängige Zukunft. Die Mädchen wissen um die Bedeutung des Projekts und die Rolle von Plan. Der Austausch mit den Stipendiatinnen war sehr wertvoll für mich persönlich und wird mich lange beschäftigen.“

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